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Spinnfischen mit Wobbler, Blinker, Spinner


Das Grundangeln wird in Fachkreisen auch als Ansitzangeln bezeichnet. Unter Spinnfischen verstehen wir ein aktives Angeln. Hierbei muss der Kunstköder ständig in Bewegung gehalten werden, um den Raubfisch zum Anbiss zu reizen.
Weil man immer nur für kurze Zeit an einer Stelle verharrt und dann weitergeht, wird das Spinnfischen auch als „Wander-Angeln“ bezeichnet. Anders als beim Ansitzangeln sollte hier unser Gepäck so wenig wie möglich wiegen. In einer Spinnertasche, die man über die Schulter hängen kann, ist genügend Platz für Spinnköder und Kleinteile wie Stahlvorfach, Wirbel, Ersatzhaken, Lösezange, Längenmaß und Messer. Oder aber man entscheidet sich für eine Anglerjacke, die über mehrere Außentaschen verfügt. Auch beim Spinnfischen benötigen wir einen Kescher! Im Fachhandel gibt es kurze Teleskop-Unterfangkescher, die uns gute Dienst leisten.

Spinnfischen erfordert Einfühlungsvermögen und einige Fantasie des Anglers.
Es genügt nicht, den Kunstköder einfach ins Wasser zu werfen und wieder einzuholen. Der aktive Angler sollte schon einen Blick für mögliche Standplätze der Raubfische haben. Außer dem zielgenauen Werfen muss er noch die Strömungsverhältnisse und die Wassertiefe richtig einschätzen können. Alles dies ist wichtig, um den gewünschten Erfolg zu haben. Natürlich kommt es auch mal vor, dass gleich beim ersten Wurf der Köder direkt vorm Maul des Raubfisches landet und dieser auch zupackt. Aber das sind Glücksfälle. Nur wenn man die Kunst (das Wort „Kunst“ ist abgeleitet vom Wort „Können“) des Spinnfischens beherrscht stellt sich auch regelmäßiger Erfolg ein. Um etwas zu „Können“, bedarf es der Übung.
Damit wir unseren Köder auch gut werfen können, gehört natürlich etwas mehr als Übung dazu – nämlich das richtige Gerät. Zum Spinnfischen benötigen wir eine Spinnrute. Sie muss über ein bestimmte Spannkraft verfügen. Außerdem muss der Köder zur Schnurstärke passen. Die Spinnrute sollte nicht hart und steif, aber auch nicht zu weich sein. Meistens geben die Hersteller die Grenzwerte für das Wurfgewicht auf den Ruten an. Bei einer Spinnrute mit einem Wurfgewicht zwischen 40 und 60 g liegt das „ideale Wurfgewicht“ bei 50 g.
Wollen wir auf große Hechte oder im Winter auch auf Zander gehen, dann benötigen wir eine starke Rute, die über ein Wurfgewicht zwischen 40 und 80 g verfügt, denn wir verwenden als Köder idealerweise große, schwere Spinner. Statt mit monofiler Schnur, sollte die Stationärrolle mit einer geflochtenen Schnur versehen sein, die über eine Tragkraft von 8 bis 10 kg verfügt. Geflochtene Schnüre verfügen über keine Dehnung und daher geht der Anschlag auch auf große Entfernungen in tiefem Wasser bis zum Fisch durch.
Fischen wir auf mittelschwere Zander oder Hechte so sollte die Rute zwischen 2,70 und 3 m lang sein und über ein Wurfgewicht zwischen 20 und 50 g verfügen. Der Durchmesser der monofilen Schnur sollte zwischen 0,25 und 0,30 mm liegen. Am besten bedient ist man mit einer guten Stationärrolle, die zwei Wechselspulen hat. So können wir nach Bedarf zwischen einer geflochtene und einer monofilen Schnur wechseln.
Hinweis: Eine gute Rolle erkennt man vor allem an ihrer sauberen Schnurwicklung und einer ruckfrei arbeitenden Bremse.
Überall dort, wie mit Hechten gerechnet werden muss, brauchen wir ein Stahlvorfach. Es sollte nicht zu dick und zwischen 30 und 50 cm lang sein und über eine Tragkraft zwischen 6 und 8 kg verfügen. Damit behalten wir die Kontrolle über den Kunstköder.

Eine leichte Spinnrute von 2,40 bis 2,70 m eignet sich am besten für das Fischen auf Döbel, Barsch oder Forelle. Hier benötigen wir nur wenig Wurfgewicht, d.h. 5 bis 25 g reichen völlig aus. Die Stationärrolle sollte mit einer monofilen Schnur von 0,18 bis 0,25 mm Ø bestückt sein.

Blinker


An erster Stelle der Spinnköder steht immer noch der Blinker. Er wird aus gewölbtem Blech hergestellt und taumelt oder dreht sich um seine eigene Achse. Damit täuscht er dem Raubfisch ein Beutefischchen vor. Zusätzlich reizen ihn die vom Blinker ausgehenden Lichtreflexe.
Spinner (manche sagen dazu auch fliegende Löffel) rotieren um eine beschwerte Drahtachse. Diese Rotation erzeugt eine stärkere Druckwelle als es ein Blinker tut. Spinner sprechen auch auf größere Distanzen die Seitenlinie der Raubfische an und können wegen ihres höheren Wasserwiderstandes langsamer als ein Blinker geführt werden. Damit es nicht zum Schnurdrall kommt, sollten wir zwischen Spinner und Hauptschnur immer einen gut laufenden Karabinerwirbel vorschalten.

Wobbler


Ein Wobbler ist aus Holz oder Kunststoff gefertigt. Es gibt tausende verschiedener Modelle. Aber alle ähneln in ihrem Aussehen und ihren Schwimmbewegungen den Beutefischen. Sie sind daher hervorragende Raubfischverführer. Die Qual der Wahl liegt beim Angler!
Es gibt jedoch einige Richtlinien: Bei klarem Wasser sollten wir einen Wobbler mit Fischdekor wählen, bei trübem Wasser locken „Schockfarben“ besser.
Es gibt auch sogenannte Schwimmwobbler, also Wobbler, die mit einer zusätzlichen Tauchschaufel versehen sind, die sie bei Zug und Strömungsdruck ins Wasser eintauchen lässt. Je länger und flacher die Tauchschaufel gestellt wird, desto tiefer taucht der Wobbler ein.
Einen sinkenden Wobbler verwendet man bevorzugt an tiefen Gewässern.

Twister


Twister und Shads werden aus Silikongummi hergestellt. In Form von Würmern und Fischen  zählen sie zu den fängigsten Ködern überhaupt. Die stärkste Reizung geht bei einem Twister von seinen dünnen, schlängelnden Schwanz aus, beim Shad dagegen von seinem wirbelnden Schaufelschwanz. Wenn wir die beiden Gummiköder einholen, verführen sie den Raubfisch zusätzlich durch ihre Sprünge und Kopfstände.

Gummifisch


Wie schon beim Wobbler sollten wir die Farbe der Gummifische und Twister entsprechend dem Wasser wählen: Für klares Wasser Fischimitationen, für trübes Wasser helle und grelle Farben!
Nicht nur Hechte, auch Zander mögen es zuweilen bunt. Besonders grelle Farben machen ihn aggressiv. Zander jagen überwiegend nachts im flachen Wasser, wo sich seine Beutefische aufhalten. Ein weiß-blauer Gummifisch von ca. 10 cm Länge täuscht ihm eine Ukelei vor, ein grün-weißer ein Rotauge. Um einen großen Zander an den Haken zu bekommen, sollten wir in tiefen Buhnen und in Hafenbecken fischen. Auch die tiefen Stellen im Seen sind gute Fangplätze. Hier darf der Gummiköder ruhig 12 bis 15 cm lang sein. Besonders Shads mit Barschdekor fangen an diesen Stellen gut.
Der treueste Freund des Spinnfischer ist neben Zander und Hecht immer noch der Barsch. Vielleicht deshalb, weil wir ihn das ganze Jahr über an den Haken bekommen können. In vielen Ländern, und auch hier in Deutschland, ist das Angeln mit lebendem Köderfisch nicht erlaubt. Die einzige Möglichkeit große Barsche zu fangen bietet uns daher das Spinnfischen mit Spinner, kleinen Wobbler und vor allem mit Twister. Seinen Aufenthaltsort finden wir bei den Beutefischen.

Spinner


Barsche jagen besonders in der warmen Jahreszeit oft im Rudel. Hier kommen besonders flach geführt Spinner und Wobbler zum Einsatz. Fischen wir im Herbst oder Winter, also in einer Jahreszeit, wo die Barsche und auch die Beutefische tiefer stehen, sind langsam und tief geführte Twister die Topköder.
Auch Forellen lassen sich mit der Spinnrute fangen. In natürlichen Gewässern ernähren sie sich zu einem guten Teil auf räuberische Art. Oft fressen sie sogar ihren eignen Nachwuchs. Kleine Blinker und Spinner, aber vor allem kleine Wobbler mit Forellendekor kommen bei diesen Räubern als erfolgreichste Köder in Frage.
 

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