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Die erste Angelausrüstung

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Liebe Anfänger, lieber Einsteiger,

Sie haben sich fürs Angeln entschieden und wollen Ihre Freizeit am Wasser verbringen, im Einklang mit der Natur. Herzlichen Glückwunsch! Vielleicht haben Sie gerade die Fischerprüfung bestanden – nochmals herzlichen Glückwunsch! – und nun wollen Sie Ihre ersten Fische fangen. Angel ist vielseitig und das Angelgerät ist vielfältig. Doch was braucht man als Anfänger wirklich zum Angeln?
In den Angelmagazinen finden sich die wunderlichsten Gerätschaften. Man möchte am liebsten alles auf einmal haben und vor allem viele dicke Fische fangen. Die Euphorie und der Enthusiasmus sind verständlich.
Damit es Ihnen bei der Auswahl etwas leichter fällt, haben wir für Sie die erste Angelausrüstung zusammengestellt. Sie lässt sich natürlich variieren, aber aus Erfahrung können wir sagen, dass Sie mit dieser Grundausstattung universell fischen und so die ersten Erfahrungen sammeln können. Nur auf eines sollten Sie unbedingt achten: Nicht die Menge macht’s, sondern die Qualität. Besonders bei der ersten Rute und Rolle sollten Sie nicht sparen, damit Sie viele Jahre daran Freude haben.

Die Rute
Eine – und damit meinen wir wirklich eine! - Rute reicht für den Anfang vollkommen aus, auch wenn man gerne alle möglichen Techniken auf einmal ausprobieren möchte.
Wir empfehlen Einsteigern und Anfängern eine Steckrute (ob zwei- oder dreiteilig ist egal), die bei gleichem Preis eine bessere Leistung als eine Teleskoprute bietet. Einziger Vorteil der Teleskoprute ist, dass sie nicht so viel Platz weg nimmt. Aber Sie wollen ja auch fischen und nicht nur die Rute spazierentragen!
Die Rute sollte zwischen 2,70 und 3,30 m lang sein und ein Wurfgewicht von 10 bis 60 g haben. Sie sollte gut in der Hand liegen und eine gute Spitzenaktion (Parabolik) zeigen.
Diese Steckrute können Sie zum Grund- und Posenangeln aber auch zum Spinnfischen benutzen.
Beim Kauf sollten Sie unbedingt auf eine fehlerfreie Verarbeitung achten. Auch müssen die Ringe sauber und in einer exakten Flucht gebunden sein. Empfehlenswert sind SIC-Ringe. Sie sind haltbarer und schonen die Schnur.
Ob der Griff aus Kork oder Moosgummi besteht spielt keine Rolle. Das bleibt ganz Ihrem Geschmack überlassen.
Übrigens: Rute und Rolle sollte man immer zusammen kaufen. Hat man bereits einen Teil, nimmt man das vorhandene Gerät mit in den Angelladen und lässt sich vom Fachhändler beraten, was am besten dazu passt.


Die Rolle
Für den Anfang empfehlen wir eine mittlere Stationärrolle. Viele Kugellager bedeuten nicht gleich eine hohe Qualität. Eine gute Markenrolle benötigt nicht mehr als drei Kugellager plus einem Walzenlager für die spielfreie Rücklaufsperre. Mehr Kugellager bedeuten in der Regel nur einen höheren Preis. Die Bremse sollte möglichst ohne Ruck ansprechen. Eine Frontbremse ist in den meisten Fällen feiner einzustellen als eine Heckebremse, deshalb geht unsere Empfehlung in diese Richtung. Die Rolle sollte ca. 200 m 0,30er monofile Schnur fassen (und natürlich zur Rute passen!). Mit Rollen dieser Größe ist die Rute gut ausbalanciert und der Durchmesser der Spule schon relativ hoch. Es kommt zu weniger Perücken und die Schnur läuft beim Werfen besser ab. Das wiederum bringt Wurfweite!
Die Hauptspule sollte aus Aluminium bestehen und konisch sein. Die Ersatzspule kann aus Kunststoff sein.


Die Schnur
Für einen Anfänger sind monofile Schnüre am besten geeignet. Später können Sie zu geflochtenen übergehen. Geflochtene Schnüre erfordern viel Erfahrung und können Ihnen wegen ihrer teilweise schwierigen Eigenschaften den anfänglichen Spaß am Angeln vermiesen. Sie sind auch teurer als monofile Schnüre.
Am besten lassen Sie die neu erworbene Rolle gleich mit einer 0,30er Schnur bespulen und die Ersatzspule mit einer 0,20 Monofil.
Die dickere Schnur kommt beim Angeln auf Aale, Karpfen und Zander zum Einsatz und auch zum Spinnfischen auf Hecht. Die dünnere Schnur auf der Ersatzspule nimmt man fürs leichte Grund- und Posenangeln sowie fürs Forellenfischen oder zum Spinnen auf Barsche.
Besonders bei Anfängern ist der Schnurverbrauch sehr hoch, deshalb muss es nicht unbedingt eine teure Schnur sein. Eine preiswerte Markenschnur tut es auch! Lassen Sie sich diesbezüglich von Ihrem Fachhändler beraten.
Übrigens: Nirgendwo wird mehr gelogen als bei der Tragkraft der Schnüre! Wenn Sie sich für die sogenannten Zielfischschnüre der Markenhersteller entscheiden, treffen Sie eine gute Wahl.

Das Zubehör
Als Anfänger sollten Sie unbedingt haben:
Posen (Lauf- und Feststellposen mit einer Tragkraft zwischen 2 und 15 g)
Posenstopper und Stopperperlen
Bleischrote (am besten eine Dose mit verschiedenen Größen)
Durchlaufbleie, Birnenbleie in verschiedenen Gewichten
Karabinerwirbel in verschiedenen Größen
Hakenlöser und Lösezange
Maßband
Fischtöter (anfangs tut es auch ein starker Ast oder ein Hammerstil)
ein scharfes Messer
Teleskop-Unterfangkescher in mittlerer Größe
zwei verstellbare Rutenhalter
ein Rutenständer für’s Grundangeln (dabei wird die Rute hochgestellt)
eine bequeme Sitzgelegenheit (entweder ein Stuhl oder eine Sitzkiepe)
eine Box, in der die Zubehörteile gut sortiert und untergebracht werden können.
(Ein Werkzeugkasten aus dem Baumarkt ist auch geeignet und billiger als ein Angelkasten aus dem Fachgeschäft)
eine Gerätetasche oder einen Rucksack für die persönlichen Dinge, die mit ans Wasser sollen (z.B. Proviant, Heftpflaster)


Und nun wünschen wir Ihnen „Petri Heil“ und viele dicke Fische mit Ihrer ersten Angelausrüstung.

Quelle: http://angler-online.anglerwebs.de Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Andal Grunert

© 2004-2017 ASV Dalbke e.V. - Webmaster: Achim Kluck

 

 

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